Zum 75. Geburtstag der Telecaster legt Fender mit der American Professional Cabronita eine ganz besondere T-Style-Interpretation neu auf. Statt klassischer Tele-Spezifikationen setzt das „kleine Biest“ – so die freie Übersetzung von Cabronita – auf zwei TV Jones Filter’Tron-Pickups und bringt damit eine ordentliche Portion Gretsch-Flair ins Fender-Universum. Erstmals erschien das Design 2009 als Cabronita Especial und wurde unter anderem von John Mayer gespielt. Jetzt ist die Cabronita als 75th-Anniversary-Modell zurück.

- eigenständiger Klangcharakter
- gelungene Verbindung aus Tele- und Gretsch-Welt
- ausgezeichnete Verarbeitung
- hervorragende Bespielbarkeit
- vorbildliches Werks-Setup
- reduzierte Elektronik ist Geschmackssache
Wie ist die Fender 75th Anniversary American Professional Classic Cabronita Telecaster ausgestattet?
Die Cabronita Telecaster kommt in einem dezenten Blue-Metallic-Finish und vereint die vertraute Telecaster-DNA mit einigen ungewöhnlichen Cabronita-Details. Der klassische Erlekorpus wird mit einem Ahornhals mit modernem Modern-C-Profil kombiniert, auf dessen Ahorngriffbrett 22 Medium-Jumbo-Bünde Platz finden. Mit einer 25,5-Zoll-Mensur, einem 9,5-Zoll-Griffbrettradius und einer Sattelbreite von 42,8 mm bleibt das Instrument den Fender-Maßen treu.
Aufgrund des moderaten Gewichts von 3,5 kg und den gelungenen Halsmaßen ist das Handling ganz hervorragend. Bei der Hardware weicht das Modell vom Tele-Design ab und ist stattdessen mit einer Vintage-Style Strings-Thru-Hardtail-Bridge mit sechs Stahlreitern bestückt. Abgerundet wird die Ausstattung durch einen Sattel aus synthetischem Knochen und Fender Deluxe-Mechaniken.
Wie behauptet sich die Fender Classic Cabronita Telecaster bei Verarbeitung und Setup?
Mit knapp 2000 Euro liegt die Cabronita im typisch gehobenen Preisrahmen der Fender American Professional-Serie und tritt für ein derart puristisches Instrument durchaus selbstbewusst auf. Hinsichtlich der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern: Die Bünde sind astrein poliert, sauber verrundet und perfekt abgerichtet. Das Werks-Setting zeigt sich ebenso gelungen und punktet mit einer hervorragenden Saitenlage sowie sehr guter Oktavreinheit.
























Marc sagt:
#1 - 31.07.2026 um 13:21 Uhr
Bei dem was sich Fender gerade leistet mit seinen Stratocaster Klagen, falle ich eher tot um, als dass ich mir im Leben noch mal irgendwas von Fender kaufe.
Hermann sagt:
#2 - 02.08.2026 um 11:06 Uhr
Da würde ich dann doch lieber gleich ne Gretch kaufen, fender ist bei mir durch. Nicht mal mehr n Plec mit fenderaufdruck kommt mir mehr ins Haus. Und auf meine fender T-Shirts mal ich fein mit Stofffarbe "pre Cole" oder sowas.
Dirk sagt:
#2.1 - 03.08.2026 um 14:29 Uhr
Gretch (Gitarren) gehören doch quasi zu Fender! Die haben die Produktion, Marketing und Vertrieb übernommen.
Antwort auf #2 von Hermann
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenSven sagt:
#2.2 - 04.08.2026 um 08:03 Uhr
Wenn der Deutsche sich nicht über irgendwas empören kann, ist er wohl krank
Antwort auf #2 von Hermann
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