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Behringer JAM & JAM PLAY: Key-Controller mit oder ohne Klang

Behringer kündigt mit JAM und JAM Play zwei kompakte Keyboard-Controller an, die einmal Sound plus Daten und einmal nur Controller Daten ausspielen.

JAM und JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)
JAM und JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)

Behringer JAM und JAM Play

Kurz gesagt verfügt JAM Play über eine Klangerzeugung und ein Display und kann auch standalone genutzt werden. Bei JAM handelt es sich um einen reinen Controller ohne eigene Klangerzeugung. Beide Geräte besitzen einen Sequencer, die sich aber voneinander unterscheiden. In erster Linie muss man sich also entscheiden, ob man eine Klangerzeugung benötigt oder in erster Linie andere Instrumente ansteuern möchte.

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Behringer JAM PlAY

JAM PLAY wurde mit 128 Klängen, zehn Drumkits und Effekten ausgestattet. Im Vergleich mit JAM wurde auf eine Tastatur mit Anschlagdynamik und Aftertouch verzichtet, aber sie besitzt auch 32 Tasten. Es verfügt im Vergleich zu JAM nicht über eine Tastatur mit Aftertouch. Aufgrund seiner kompakten Größe und Klangerzeugung kann JAM Play überall als Songwriting-Workstation eingesetzt werden. Ein Laptop oder eine DAW werden nicht benötigt. Dank seines Kopfhöreranschlusses ist Musizieren ohne Belästigung der Umwelt möglich, wie z. B. in einem Café oder in der S-Bahn.

JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)
JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)

Der polyphone Sequencer verfügt über vier Spuren mit jeweils 64 Steps. Pro Step wird eine LED angezeit, die oberhalb des Keyboards angezeigt werden. Pro Spur können acht Stimmen erzeugt werden. Das ist vollkommen ausreichend, um Tracks zu erstellen. Funktionen wie Rest-, Tie- und Legato sorgen dafür, dass das Arrangement nicht statisch klingt. Die Chord-Play-Funktion kann Akkorde mit maximal 16 Noten erzeugen, wodurch sich auch komplexe klangliche Strukturen erzeugen lassen. Der Arpeggiator verfügt über acht Abspielrichtungen und kann bis zu acht Noten gleichzeitig pro Step erzeugen.

Da JAM Play aufgrund der Klangerzeugung über mehr Funktionen verfügt, steht zur Bedienung ein OLED-Display bereit. Mit ihm hat man Zugriff auf die Parameter, die auf vier frei zuweisbare Regler angewendet werden können. So kann man Klänge und Funktionen in Echtzeit verändern.

JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)
JAM PLAY (Bildquelle: Behringer)

Behringer JAM

JAM unterscheidet sich in nur sehr wenigen Details von JAM Play. Das Keyboard mit 32 Tasten wurde allerdings mit anschlagdynamischen Tasten und Aftertouch ausgestattet. Das Modell verzichtet auf ein Display. 

Der Sequencer von JAM Play verfügt über vier Kanäle mit jeweils 64 Steps und achtstimmiger Polyphonie. JAM besitzt ebenfalls einen 64-Step Sequencer mit achtstimmiger Polyphonie, wird vom Hersteller jedoch nicht als 4-Kanal-Sequencer ausgewiesen und verzichtet leider auch auf die LEDs. Ob es sich nur um eine Sequencer-Spur handelt, müssen Tests herausfinden. 

Dann wiederholen sich die Features. Funktionen wie Rest-, Tie- und Legato sorgen dafür, dass das Arrangement nicht statisch klingt. Die Chord-Play-Funktion kann Akkorde mit maximal 16 Noten erzeugen, wodurch sich auch komplexe klangliche Strukturen erzeugen lassen. Der Arpeggiator verfügt über 8 Abspielrichtungen und kann bis zu 8 Noten gleichzeitig pro Step erzeugen.

 JAM (Bildquelle: Behringer)
JAM (Bildquelle: Behringer)

Die Gemeinsamkeiten von JAM und JAM Play

Bedienelemente

Beide Modelle wurden mit Pitch- und Modulations-Touchstrips ausgestattet, um Klänge in Echtzeit zu modulieren. Mit den Record-, Play- und Stop-Tasten lassen sich Sequencer und Arpeggiator direkt bedienen. Ratchet- und Random-Gate-Funktionen sorgen für unerwartete Variationen und gestalten Loops abwechslungsreicher.

 JAM (Bildquelle: Behringer)
JAM (Bildquelle: Behringer)

Anschlüsse

Mithilfe der CV/Gate- und Sync-Anschlüsse lassen sich JAM und JAM Play unter anderem mit Eurorack-Synthesizern und Drumcomputern verbinden. Vier Sync-Quellen können direkt über das Bedienfeld ausgewählt werden. Class-Compliant-USB und MIDI Out ermöglichen die Einbindung in praktisch jedes Studio-Setup. Die Stromversorgung erfolgt über USB oder ein optionales Netzteil.

JAM und JAM PLAY Anschlüsse (Bildquelle: Behringer)

Preis und Verfügbarkeit

Preis und Verfügbarkeit stehen noch nicht fest. Wir informieren euch, sobald wir mehr wissen.

Behringer JAM & JAM PLAY Features

JAM Play

  • 32 Tasten
  • 128 Instrumentenklänge, 10 Drumkits und Effekte
  • 64-Step-4-Kanal-Sequencer mit 8-stimmiger Polyphonie sowie Rest-, Tie- und Legato-Eingabe
  • Multifunktionales OLED-Display

JAM

  • 32 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • 64-Step-Sequencer mit 8-stimmiger Polyphonie sowie Rest-, Tie- und Legato-Eingabe
  • Keine eigene Klangerzeugung
  • Kein Display

Gemeinsamkeiten von JAM und JAM PLAY

  • Chord-Play-Modus mit bis zu 16 Noten für ausgedehnte Loops und lang anhaltende Samples
  • Arpeggiator-Modus mit 8 gleichzeitig gespielten Noten pro Step und 8 Styles
  • 4 Multifunktionsregler für die freie Zuweisung von Parametern
  • Pitch- und Modulations-Touchstrips
  • Record-, Play- und Stop-Tasten zur Steuerung von Sequencer und Arpeggiator
  • Ratchet- und Random-Gate-Funktionen
  • Endloses Sustain über die Hold-Taste oder einen optionalen Fußschalter
  • Shift-Funktion mit MIDI-Kanal-Auswahl sowie Gate-Time- und Swing-Einstellungen
  • CV/Gate- und Sync-Anschlüsse zur Steuerung von Synthesizern, Drumcomputern und anderem Equipment
  • Class-Compliant-USB, MIDI Out und Sustain-Pedal-Anschluss
  • 4 Sync-Quellen, direkt über das Bedienfeld auswählbar
  • Stromversorgung über USB oder ein optionales DC-Netzteil

Die Behringer PLAY Website

Die Behringer PLAY JAM Website

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