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the t.bone free 300 PT 823 Test

the t.bone free 300 PT 823 möchte uns davon überzeugen, dass „gut und günstig“ bei einem Funkset keinen Widerspruch bedeuten muss. Denn die Kombination aus UHF-Receiver und Taschensender wartet ohne großen Kaufpreis mit großer Reichweite, Diversity-Empfang, Infrarot-Synchronisation und automatischen Frequenzscan auf. Unser Blick auf die Details und der Praxis-Check zeigen, ob uns das the t.bone free 300 PT 823 davon überzeugen kann, dass „gut“ und „günstig“ hier tatsächlich zusammengehören.

the t.bone free 300 PT 823 Test

the t.bone free 300 PT 823 – das Wichtigste in Kürze

Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • Diversity-Empfang
  • Autoscan
  • IR-Synchronisation
  • bis zu 100 m Reichweite
  • XLR- und Klinkenausgang
  • max. 6 Systeme simultan
  • Vollmetallgehäuse
  • inkl. Rackmount-Kit
Contra
  • Batterien liegen nicht bei
  • kein Instrumentenkabel mit Mini-XLR-Stecker enthalten

Quickfacts the t.bone free 300

  • Was ist das the t.bone free 300 PT 823? Dasthe t.bone free 300 PT 823 ist ein analoges UHF-Funksystem mit Bodypack für den Live-Einsatz.
  • Welche Features hat die Funkstrecke? Es bietet Diversity, automatischen Frequenzscan, Geräte-Synchronisation per Infrarot und 30 Kanäle.
  • Was ist besonders am the t.bone free 300 PT 823? Das Drahtlossystem hat bis zu 100 m Reichweite und kann mit sechs simultanen Funkstrecken betrieben werden.
  • Was sagt der Test? Das the t.bone free 300 PT 823 ist für Einsteiger und gelegentliche Nutzer ein Budget-Funksystem, das alles abdeckt, was diese Zielgruppe von einem Drahtlosset erwartet.

Lieferumfang inklusive einfachem Rackmount-Kit

Das the t.bone free 300 PT 823 bietet trotz geringem Kaufpreis ein solides Zubehörpaket. Für den Empfänger liegen neben dem Netzteil zwei abschraubbare Antennen bei. Ein Klinkenkabel ermöglicht den sofortigen Receiver-Anschluss und das zugehörige, einfach gefertigte Rackmount-Kit eine Rackmontage. Ein Verlängerungsset für die Frontmontage der Antennen sowie Batterien für den Transmitter sind nicht enthalten. Auch ein Instrumentenkabel mit Mini-XLR-Stecker gehört nicht dazu.

the t.bone free 300 PT 823 Test
Der Lieferumfang des free 300 PT 823 beinhaltet auch ein Rackmount-Kit. Batterien und Adapterkabel fehlen jedoch

Receiver des the t.bone free 300 PT 823

Der stationäre Receiver ist mit seiner Halfrack-Breite optimal dimensioniert, um allein oder mit einem weiteren Gerät im 9,5-Zoll-Format auf einer Höheneinheit eines 19-Zoll-Racks untergebracht zu werden. Sein Gehäuse ist ganz solide aus Metall gefertigt. Seine gebürstete Metallfront macht einen überraschend hochwertigen Eindruck.

Gebürstete Metallfront und mehrfarbiges Display sprechen für die Front des Receivers
Gebürstete Metallfront und mehrfarbiges Display sprechen für die Front des Receivers

Vorderseite des Receivers

Auf der Receiver-Front des the t.bone free 300 PT 823 befindet sich ein großes Display, das etwa die Hälfte der Gerätebreite einnimmt und ein Dutzend nützlicher Informationen anzeigt, wie Signalstärke, Funkfrequenz und weitere. Dazu gesellen sich ein beleuchteter Ein-/Aus-Schalter, ein Jog-Wheel für die Navigation im Betriebsmenü sowie Taster für den Scan freier Funkfrequenzen und die Infrarot-Synchronisation von Sender und Empfänger.

Anschlüsse des Receivers

Auf der Rückseite des the t.bone free 300 PT 823 Receivers werden seine beiden Antennen per BNC-Anschluss angebracht. Als Ausgänge stehen eine symmetrische XLR-Buchse mit Rückhaltesicherung und eine unsymmetrische 6,35-mm-Klinkenbuchse bereit. Sie geben das empfangene Audiosignal mit Mikrofon- oder Line-Pegel aus. Ein Trimm-Poti dient zum Anpassen des Ausgangspegels. Das alles ist überraschend professionell gelöst, wenn man die Kaufpreiskategorie des Sets bedenkt.

Die Receiver-Rückseite des the t.bone free 300 PT 823 unterscheidet sich kaum von der deutlich teurerer Geräte
Die Receiver-Rückseite des unterscheidet sich kaum von der deutlich teurerer Geräte

Der Taschensender des the t.bone free 300 PT 823

Auch das Gehäuse des Bodypacks ist aus Metall gefertigt. Hinzu kommt, dass seine Bauteile verschraubt statt zusammengesteckt sind. Auch das spricht für seine Robustheit. Auf seiner Front ist ein kleines Display verbaut, das mit Funkfrequenz und Kanal sowie Batteriestandanzeige die wichtigsten Informationen bereithält. An der Unterseite werden unkompliziert wahlweise Batterien oder Akkus eingelegt. Seine Rückseite ist mit einem Draht-Halteclip ausgestattet.

Auf der Oberseite des Taschensenders ist eine flexible Stummelantenne verschraubt. Und auch der Mini-XLR-Anschluss bietet ein Schraubgewinde. Das heißt, dass an ihm angebrachte Kabel nicht herausrutschen können, wenn sie einen passenden Arretierring besitzen. Deshalb bietet der Sender hohe Betriebssicherheit. Abgerundet wird die Oberseite von einem Infrarotfenster für die Synchronisation mit dem Receiver und einem beleuchteten Ein-/Aus-Schalter, der zugleich eine Mute-Funktion hat.

Bis auf das Display befinden sich alle Bedienelemente des free 300 bodypack 823 auf seiner Oberseite
Bis auf das Display befinden sich alle Bedienelemente des free 300 bodypack 823 auf seiner Oberseite

Technische Daten des the t.bone free 300 PT 823

Das PT 823 funkt im Frequenzbereich von 823 MHz bis 832 MHz. Alternativ dazu ist eine Variante des Sets erhältlich, die ihr Funksignal in den Frequenzen zwischen 863 MHz und 865 MHz überträgt. In jedem Fall sorgt die Begrenzung der Sendeleistung auf 10 mW bei diesem Wireless-Set dafür, dass es in nahezu jedem Land in Europa anmeldefrei betrieben werden kann.

Auch für E-Bass geeignet

Maximal sechs dieser Systeme lassen sich im selben Frequenzbereich parallel einsetzen. In Kombination mit dem Handsender-Set the t.bone free 300 PT 823 bedeutet das, dass eine klassische Rockband-Besetzung mit ihm vollständig ausgestattet werden kann. Auch wenn man hier zuerst an eine Kombination mit Lavaliermikrofonen und Headsets für Sprecher und Sänger denkt, werden auch E-Bassisten mit Fünf- und Sechssaitern mit ihm glücklich. Denn der übertragene Frequenzbereich reicht bis 20 Hz hinab.

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the t.bone free 300 PT 823 im Praxischeck

Beim Anschluss des Receivers fällt auf, dass der Stromstecker des Netzteils nicht gesichert werden kann. Weder ein Schraubanschluss noch eine Öse für eine Kabelschlaufe stehen hier bereit. Auf der Habenseite verbucht der Empfänger aber, dass er mit etwas weniger als 1 kg Gewicht relativ leicht ist. Das kommt Anwendern beim Transport und Handling von Racks entgegen, in die der Receiver integriert wird.

Die gut ausgestattete Rückseite lässt lediglich Kleinigkeiten vermissen
Die gut ausgestattete Rückseite lässt lediglich Kleinigkeiten vermissen

Für seine Robustheit spricht, dass der Receiver des the t.bone free 300 PT 823 angeschraubte Gummifüße hat. Sie bleiben auch unter widrigen Umständen an Ort und Stelle und verhindern, dass das Gerät auf glatten Oberflächen rutscht oder Kratzer hinterlässt. Zudem macht die Kombination aus Autoscan für freie Funkfrequenzen und Infrarot-Synchronisation von Sender und Empfänger das Einrichten des PT 823 zu einem Kinderspiel.

Auch angeschraubte statt angeklebte Gummifüßchen zeugen von Qualität
Auch angeschraubte statt angeklebte Gummifüßchen zeugen von Qualität

Handling des Taschensenders the t.bone free 300 bodypack 823

Der rückseitige Drahtclip am Taschensender greift beherzt zu. Er hält sowohl am Hosenbund als auch am Gürtel oder Gitarrengurt. Bei letzterem sollte die Performance allerdings nicht zu überschwänglich werden. Gut nur, dass der Sender mit gerade einmal 119 Gramm ohne Batterien trotzt Metallgehäuse recht leicht ist. Auch längeren Einsätzen steht damit kein gewichtiges Argument entgegen.

Auf der linken Seite des Handsenders befindet sich sein Mute-Button
Auf der linken Seite des Handsenders befindet sich sein Mute-Button

Da sich das Batteriefach des Bodypacks an seiner Unterseite befindet, nimmt man den Sender zum Wechseln der Batterien besser ab. Beim Blick auf die Oberseite fällt außerdem auf, dass die Beschriftung nicht aus Sicht des Anwenders angebracht ist. Beim Tragen des Transmitters am Hosenbund stehen deshalb sämtliche Texte auf dem Kopf. Das ist aber eine Kleinigkeit und kein Beinbruch.

Das Fach für Batterien und Akkus befindet sich beim Bodypack an der Unterseite
Das Fach für Batterien und Akkus befindet sich beim Bodypack an der Unterseite

the t.bone free 300 PT 823 – mögliche Alternativen

Ausstattungsmerkmalthe t.bone free 300 PT 823the t.bone freeU PT 823AKG WMS 40 Mini Instrument ISM2
Arbeitsweiseanaloganaloganalog
Funkfrequenzen823 – 832 MHz823 – 832 MHz864,375 MHz
Audiofrequenzumfang20 Hz – 18 kHz50 Hz – 16 kHz40 Hz – 20 kHz
Metallgehäuse (Receiver)janeinnein
Diversity-Empfangjajanein
Frequenzscanjajanein (Festfrequenz)
Pilottonneinjanein
Squelchneinja (automatisch)ja (fest)
XLR- und Klinkenausgangjajanein (nur Klinkenausgang, symmetrisch)
Sendeleistung10 mW30 mW10 mW
max. Reichweite100 m70 m30 m
Preis in Euro189,–139,–109,–

Das Display des free 300 bodypack 823 dürfte heller sein

Im Praxis-Check zeigt sich das im Taschensender verbaute Display deutlich weniger leuchtstark als das im Receiver. Auch gegenüber dem Display im Handsender ist seine Leuchtkraft wesentlich schwächer aufgestellt. Das macht sich insbesondere im Freien bemerkbar. Wer diese Bodypack-Funkstrecke häufig bei Open Airs, Stadtfesten und anderen Außenveranstaltungen einsetzen möchte, sollte das bedenken.

Das Display des Taschensenders free 300 bodypack 823 dürfte heller sein
Das Display des Taschensenders free 300 bodypack 823 dürfte gern etwas heller sein

Versöhnlich ist, dass sich das the t.bone free 300 PT 823 für eine Kombination mit unterschiedlichen Mikrofontypen eignet. Sprecher, Theaterschauspieler und Instrumentalisten, die mit Lavalier- und Clip-Mikrofonen arbeiten, können es deshalb auf Musikbühnen wie auch bei Theaterveranstaltungen oder Vorträgen einsetzen. Der Eingangspegel darf bis zu +10 dBu betragen. Entsprechend können auch E-Gitarristen und E-Bassisten ein Auge auf dieses Funkset werfen.

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Fazit zum the t.bone free 300 PT 823 Test

Beim the t.bone free 300 PT 823 kommen die Attribute „gut“ und „günstig“ tatsächlich zusammen. Sein stationärer Empfänger und sein Bodypack haben robuste Metallgehäuse und bieten einfaches und praktisches Handling. Die technischen Features des UHF-Funksystems sind mit Frequenz-Autoscan, Diversity-Empfang und symmetrischem XLR-Ausgang durchweg solide und sorgen für hohe Betriebssicherheit. Dazu kommen eine überzeugende Reichweite von bis zu 100 m, eine anmeldefreie Nutzung in fast ganz Europa und ein Rackmount-Kit. Lediglich Kleinigkeiten sind an ihm auszusetzen. So fehlen etwa dem Lieferumfang Batterien und auch ein Instrumentenkabel mit Mini-XLR-Stecker.

Das größte Manko ist das eher schwach leuchtende Display am Bodypack. Wettgemacht wird das aber durch einen großen Audiofrequenzumfang, der diese Funkstrecke nicht nur für Sprecher und Schauspieler, sondern auch für E-Gitarristen- und E-Bassisten interessant macht. All das führt zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und macht das the t.bone free 300 PT 823 zu einer Empfehlung, die Wireless-Fans bei Bedarf antesten sollten.

Wer kein Lavaliermikrofon oder Headset mit Mini-XLR-Kabel besitzt, für den wird diese Funkstrecke auch direkt im Set zusammen mit einem the t.bone HeadmiKe angeboten.

Features the t.bone free 300 PT 823

Artikelbild
free 300 PT 823
Für 189,00€ bei
  • analoges UHF-Funksystem mit Taschensender
  • Diversity-Empfänger
  • automatischer Frequenzscan
  • IR-Synchronisation
  • LC-Display
  • 30 Kanäle in 3 Gruppen
  • bis zu 6 Systeme parallel
  • Funkfrequenzbereich: 823 MHz – 832 MHz
  • Reichweite: bis zu 100 m
  • Audioausgänge: XLR (symmetrisch), 6,35-mm-Klinke (unsymmetrisch)
  • Gain-Regelung: 0 dB – 25 dB  
  • inklusive Rackmount-Kit
  • Preis: 189,– Euro 

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