Superbooth 26: Plinky 12 Synthesizer mit drei Touch-Panels

Plinky 12 ist ein polyphoner Synthesizer mit austauschbaren Panels, die ihn in verschiedene Instrumente verwandeln. Die Panels Blocks, Chords und Toadstep wurden mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. 

Blocks, Chords und Toadstep (Bildquelle: Pinky 12)
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Was ist Plinky 12?

Plinky 12 ist ein polyphner Synthsizer, Effekt-Unit, MIDI und CV Controller. Dank der drei austauschbaren Panels kann er aber vollkommen unterschiedliche Funktionen und Konzepte annehmen. Der Eindruck eines MIDI-Controllers ist nicht falsch, denn Plinky 12 wurde mit einer berührungsempfindlichen Touch-Oberfläche ausgestattet. Das funktioniert, weil die drei Oberflächen über einen gemeinsamen Kern verfügen.

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Plinky 12

Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handelt sich bei Plinky 12 um einen MIDI-Controller, der sich besonders gut dafür eignet, eigene Ableton Live Clips abzufeuern. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um drei polyphone Synthesizer, Sequenzer und Grooveboxes, die versuchen, frischen Wind in die Synthesizer Welt zu bringen.

Wie wäre es, wenn man die Bedienoberfläche des Synthesizers einfach austauschen könnte und mit einer neuen Bedienoberfläche einen vollkommen neuen Synthesizer erhält? Genau so wurde Plinky 12 mit seinen Panels Blocks, Chords und Toadstep konzipiert. Die Hardware des Plinky 12 wurde um diese drei austauschbaren Panels konzipiert. Anstatt einer festen Bedienoberfläche kann er zu verschiedenen Instrumenten werden, die für unterschiedliche musikalische Konzepte gebaut wurden.

Bestimmte Funktionen wie LFOs und Envelopes sind immer gleich zugeordnet. Das erinnert ein bisschen an die Elektron Serie Digitakt, Syntakt und Digitone. Wenn man ein Gerät verstanden hat, weiß man im Prinzip, wie die anderen funktionieren. Leider kann man bei den Elektron-Geräten nicht die Panels austauschen, sondern muss bei Bedarf ein neues Gerät kaufen.

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Ist es schwer, die Panels zu tauschen?

Um die Panels zu tauschen, benötigt man einen Schraubenzieher und etwas Sorgfalt. Der Plinky 12 erkennt das angeschlossene Panel automatisch und wechselt die Software, ohne dass eine neue Firmware oder Ähnliches installiert werden müsste.

Was ist der Code-Editor und der Bank-Editor?

Um den Plinky 12 einfacher bedienen zu können, arbeiten die Entwickler derzeit an einem browserbasierten Editor, mit dem geräteübergreifend Bänke, Presets usw. editiert werden können. Außerdem wird es möglich sein, mit dem Code-Editor eigene Panels zu erschaffen. Mit dem Code-Editor wird man vollen Zugriff auf alle Hardware-Features wie Synth, FX, MIDI, CV-Konnektivität und Touch-Controls haben.

Plinky 12 Blocks

Blocks teilt das Panel in 12 Blöcke ein. Links findet sich eine 6-saitige Spieloberfläche und rechts hat man Zugriff auf einen Clip-Launcher und ein XY-Pad.

Jeder Clip des Sequenzers verfügt über 128 polyphone Steps. Er verfügt über Einstellungen wie Muting, Shuffling und Per-Step-Probability, die zum Jammen einladen. Da das Panel so gut wie nicht beschriftet ist, eignet es sich sehr gut dafür, mit dem Code-Editor neu programmiert zu werden.

 Blocks (Bildquelle: Pinky 12)
Blocks (Bildquelle: Pinky 12)

Plinky 12 Chords

Bei dem Panel Chords handelt es sich um einen 12-stimmigen polyphonen Touch-Synthesizer. Die Stimmen verteilen sich auf 6 Chord- und 6 Melody-Voices. Dieses Panel verfügt über chromatischen Spielhilfen, damit man immer in der richtigen Tonart bleibt. Arpeggiator und Sequenzer helfen dabei, musikalische Phrasen zu erstellen. Übliche Sequenzer-Einstellungen wie individuelle Tracklänge, Zufallsgenerator, Shuffle und Pattern-Generator sorgen dafür, dass das musikalische Geschehen dynamisch bleibt. Die Effektsektion wurde mit Tape-Delay und Shimmer-Reverb ausgestattet. Dank der Audio-Eingänge können externe Audiosignale mit den Effekten bearbeitet werden.

Chords (Bildquelle: Pinky 12)
Chords (Bildquelle: Pinky 12)

Plinky 12 Toadstep

Bei Toadstep handelt es sich um einen 4-Track-MIDI/CV-Sequencer mit Groovebox. Alle vier Tracks können MIDI ausgeben. Auch hier finden sich umfangreiche Möglichkeiten, den Sequenzer zu programmieren, die man schon aus den vorhergehenden Modellen kennt, wie z. B. Per-Step-Slides, Probability, Velocity, Gate-Length und Wahrscheinlichkeitsfunktionen. Toadstep erlaubt es Pattern miteinander zu verknüpfen. Außerdem erlaubt der Sequenzer Zugriff auf die interne Klangerzeugung. Auch dieses Modell wurde mit den Effekten Tape-Delay und Shimmer-Reverb ausgestattet.

Toadstep (Bildquelle: Pinky 12)
Toadstep (Bildquelle: Pinky 12)

Preis und Verfügbarkeit

Plinky 12 Blocks, Chords und Toadstep werden auf der Superbooth 26 vorgestellt. Preis und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt. 

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Plinky 12 Blocks, Chords & Toadstep: Features

  • polyphoner Synthesizer mit austauschbaren Panels
  • Code-Editor zum erstellen neuer Panels 
  • Bank-Editor für die verwaltung 
  • Blocks Panel MIDI-Controller 
  • Chords Panel Synthesizer 
  • Toadstep 4-Track-MIDI/CV-Sequencer mit Groovebox
  • 12 × 3.5mm Jack Connectivity:
  • CV Clock In, CV Reset In, CV Clock Out (selectable PPQN)
  • 2 × CV In (-5V to 5V)
  • 2 × CV Out (0-5V)
  • 1 × TRS MIDI In
  • 2 × TRS MIDI Out ( Alternativ als CV-Trigger nutzbar)
  •  Audio In and Out
  • USB class compliant Audio out, MIDI In/Out, Serial und WebUSB
  • SD card für Presets, Samples und Songs
  •  16×16 RGB druckempfindliche Touch-Pads 
  • Stereo Mikrophon 
  • Accelerometer
  • 305mm x 305mm x 12mm

Die Plinky 12 Website

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