Es war heiß, und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Beim Meinl Drum Festival am zweiten Samstag im Juli herrschten sowohl vor als auch in den Hallen und auf der Bühne knackige Temperaturen. Das lag nicht nur am Wetter, sondern auch am spannenden Programm, bei dem es den ganzen Tag über hoch her ging.

Am Vorabend des Festivals feierte der Hersteller und Vertrieb auf seinem Betriebsgelände im mittelfränkischen Gutenstetten das 75. Firmenjubiläum. Dazu waren Freunde, Musiker, Mitarbeiter sowie Geschäftspartner aus aller Herren Länder angereist, die Reinhold und Alexander Meinl im schick hergerichteten Festzelt begrüßen durften. Neben dem gemeinsamen Abendessen wurde ein aufwendig gedrehter Film uraufgeführt, der nicht nur die Firmengeschichte und -philosophie vom Ein-Mann-Betrieb zum Global-Player, sondern auch die einzelnen Instrumentengruppen unter dem Meinl-Dach – Cymbals, Drums, Percussion, Sticks, Cases, aber auch Gitarren und mehr – und deren Entwicklungen beleuchtete.

Abseits der Bühne
Am nächsten Morgen ging’s mit der Neuauflage des Drum Festivals, eine seit 2005 in regelmäßigen Abständen etablierte Meinl-Veranstaltung, los. An diesem Tag war nicht nur exklusiv die Beckenfertigung zu besichtigen, sondern auch die riesige Ausstellungshalle, in der sich schlicht alles befindet, was des Trommlers Herz höherschlagen lässt. Zudem empfing die Besucher im Außengelände eine Zeltstadt, in der ganztägig Masterclasses, Drumcircles und vieles, vieles mehr geboten wurden.
Performances mit eigenen Schwerpunkten
Auf der Bühne in der Konzerthalle gaben sich derweil Jay Kalo mit Alberto Garcia, Ramon Montagner, Xavier Ware, Helen de la Rosa, Paquito Gonzales mit Jose Quevedo, El Estepario, Isac Jamba, das Miguel Lamas Trio und als Headliner Matt Garstka für jeweils dreiviertelstündige Performances mit ganz verschiedenem Fokus die Stöcke in die Hand. Am Abend erfüllten sie bei einer gemeinsamen Signing-Session die Autogrammwünsche der zahlreichen Besucher.
Auch die Sets der Artists waren aus der Nähe in Augenschein zu nehmen, und hier und da konnte man in der familiären und zwanglosen Atmosphäre über den Tag hinweg sogar mal persönlich mit den Künstlern ins Gespräch kommen.
Liebevolle Organisation
Wie bei Meinl üblich war die Veranstaltung perfekt, vor allem aber mit viel Herzblut organisiert – an jede noch so kleine Kleinigkeit war gedacht worden. Wer also an diesem hochtemperierten und vollgepackten Tag im „Meinl-Village“ in Gutenstetten nicht auf seine Kosten kam, der kann schlechterdings niemanden außer sich selbst dafür verantwortlich machen.
Weitere Infos unter: www.meinldrumfestival.com
