Mit dem Mooer Meta FX stellt der chinesische Hersteller mit Firmensitz in Shenzhen ein kompaktes Bodenpedal mit auffälliger Optik vor, das mithilfe dreier unterschiedlicher Firmware-Versionen wahlweise als Delay-, Reverb- oder Modulationseffekt arbeiten kann. Da jede Variante mit mehreren Algorithmen versehen ist, ist Klangvielfalt dennoch garantiert. Der Preis für dieses Chamäleon fällt äußerst attraktiv aus.

Ausstattung
Das stereophone Mooer Meta FX ist kein Multieffektgerät, sondern konzentriert sich jeweils auf eine Effektkategorie, der der verbaute Signalprozessor seine gesamte Rechenleistung widmen kann. Die Aufteilung in drei alternative Firmware-Versionen, die sich per USB-C auf das Pedal übertragen lassen, spricht hingegen eher für einen begrenzten Programmspeicher, was den günstigen Preis erklären könnte.
Dafür stehen bis zu 100 interne Speicherplätze, ein 1,28″-Touchscreen sowie zwei Encoder zur Verfügung. MIDI ist derzeit offenbar nicht vorgesehen, sodass der Preset-Wechsel direkt am Pedal erfolgt. Zwei Fußschalter ermöglichen das Ein- und Ausschalten des Effekts sowie eine zusätzliche, kontextabhängige Funktion. Beim Preset-Wechsel oder Ausschalten bleiben Hall- und Echofahnen erhalten. Auch ein 3,5-mm-Kopfhörerausgang ist vorhanden.

Klangvielfalt in drei Varianten
In aller Regel setzt ein Effekttyp in einem digitalen Effektgerät auch einen eigenen Algorithmus voraus, der vor der Nutzung geladen werden muss. Das Mooer Meta FX kann jeweils einen Algorithmus gleichzeitig berechnen – ganz wie etwa der Boss PX-1. Indem man unterschiedliche Firmware-Versionen auf das Pedal lädt, lässt es sich wahlweise als Delay-, Reverb- oder Modulationspedal nutzen. Ein Verfahren, das man bereits vom Hotone Xtomp kennt. Hier verfügt die jeweilige Firmware allerdings über mehrere zusammengehörige Algorithmen.
Der Hersteller spricht von der X Algorithm Platform und stellt regelmäßige Updates in Aussicht. Je nach installierter Firmware empfiehlt sich das Pedal damit als kompakter Spezialist für den jeweiligen Effektbereich.
Bislang stehen in der Delay-Firmware 11 Echotypen bereit, darunter BBD- und Tape-Simulationen sowie eine Tap-Tempo-Funktion über den Fußschalter. Die Reverb-Version bietet 10 Hallalgorithmen von klassischen Raumsimulationen bis hin zum Shimmer-Effekt. Hier aktiviert der zweite Fußschalter eine Freeze-Funktion. Die Modulations-Firmware hält sogar 19 Effekttypen bereit – darunter Chorus, Phaser, Flanger, Univibe, Rotary und Harmonic Tremolo, ebenfalls inklusive Tap Tempo.
Preis und Verfügbarkeit
Das Mooer Meta FX ist ab sofort im Musikhaus Thomann für 149 Euro inklusive Netzteil erhältlich. Die aktuelle Lieferzeit beträgt ein bis zwei Wochen. Konzept und Preis wirken gleichermaßen spannend.
Weitere Informationen unter: https://www.mooeraudio.com/products/245.html























