Mit einer neuen Serie limitierter Bassmodelle und der Video-Reihe „Lowdown on the Low End“ würdigt der Branchenriese Fender das 75-jährige Jubiläum seines Precision Bass-Modells. Kaum ein anderes Instrument dürfte den Sound moderner Musik derart geprägt haben! In der dazugehörigen Video-Doku-Reihe sind unter anderem Bassgrößen wie Lee Sklar, Freddie Washington, Geezer Butler, Nate Mendel, Matt Freeman und Tal Wilkenfeld vertreten.

(Alle Bilder – außer, wenn anders gekennzeichnet, zur Verfügung gestellt von Fender)
- Was war der Grund für den triumphalen Erfolgs des Fender Precision-Basses?
- Wie feiert Fender das 75. Jubiläum des Precision-Basses?
- ▶ 75th Anniversary American Vintage II 1951 Precision Bass
- ▶ 75th Anniversary American PJ Bass
- ▶ 75th Anniversary Player II Precision Bass
- „Lowdown on the Low End“: Fender bringt Bass-Legenden in eigener Videoreihe zusammen
- Was werden die „75 Fender Jahre Precision Bass“-Modelle kosten?
Was war der Grund für den triumphalen Erfolgs des Fender Precision-Basses?
Als die Bühnen in den frühen 1950er-Jahren aufgrund der elektrischen Verstärkung von Gitarren stetig lauter wurden, stießen Kontrabassisten zunehmend an ihre Grenzen. Im Jahr 1951 präsentierte der geniale Erfinder Leo Fender schließlich seinen Precision Bass – den ersten in nennenswerten Stückzahlen serienmäßig hergestellten E-Bass der Geschichte!
Inspiriert von der Fender Telecaster, aber mit einem neuartigen Double-Cutaway-Design ausgestattet, setzte der Fender P-Bass nicht nur funktional neue Maßstäbe, sondern beeinflusste sogar die Form der Fender Stratocaster, die einige Jahre das Licht der Welt erblicken sollte.
Ab den 1960er-Jahren war der Fender Precision Bass aus Recording-Studios und von Bühnen nicht mehr wegzudenken. Brian Wilson setzte ihn bei den Beach Boys ein, während Session-Legenden wie James Jamerson oder Carol Kaye mit ihren P-Bässen den Sound ihrer Produktionen entscheidend mitprägten. Bassisten wie John Entwistle, Dee Dee Ramone, Roger Waters oder Geezer Butler bewiesen, dass sich der Bass auch gegen die lautesten Gitarrenwände und massive Drum-Sounds behaupten konnte.
Bis heute ist der Fender Precision Bass nicht aus der Szene wegzudenken: Künstler wie Mike Dirnt, Duff McKagan, Nate Mendel, Steve Harris, Pino Palladino oder Tony Franklin vertrauen weiterhin auf den charakteristischen Sound des Klassikers.

Wie feiert Fender das 75. Jubiläum des Precision-Basses?
Die nagelneue „75th Anniversary Precision Bass Collection“ umfasst drei limitierte Modelle, die verschiedene Epochen der P-Bass-Geschichte aufgreifen. In diesem Video könnt ihr alle Modelle im Direktvergleich hören und sehen:
Weitere interessante Hintergrund-Infos hält darüber hinaus dieses zweite Video bereit:
Hier stellen wir euch die drei Jubiläumsmodelle im Einzelnen vor:
▶ 75th Anniversary American Vintage II 1951 Precision Bass
Dieses Modell orientiert sich stark am Original von 1951 und kombiniert einen Sumpfesche-Korpus mit Nitrolackierung mit einem einteiligen Ahornhals sowie einem authentischen Singlecoil-Pickup. Vintage-Hardware, Reverse-Gear-Mechaniken und ein Tweed-Case inklusive „Case Candy“ runden das Retro-Paket ab.

▶ 75th Anniversary American PJ Bass
Der moderne Anniversary-PJ-Bass verbindet klassische Precision-Bass-Tugenden mit zeitgemäßer Ausstattung: Flame-Maple-Decke, gerollte Griffbrettkanten, Satin-Finish und ein zusätzlicher Jazz-Bass-Pickup vor der Brücke sorgen für hohe Vielseitigkeit und moderne Sounds.

▶ 75th Anniversary Player II Precision Bass
Die moderne Interpretation des Fender P-Bass kommt mit einem auffälligen „Diamond Dust Sparkle“-Finish und neuen Thunderbolt Precision Bass-Pickups. Laut Fender liefern diese Tonabnehmer einen besonders druckvollen Sound bei gleichzeitig hoher Transparenz im Mix.

„Lowdown on the Low End“: Fender bringt Bass-Legenden in eigener Videoreihe zusammen
Parallel zur neuen Instrumentenserie veröffentlicht Fender eine vierteilige Video-Reihe namens „Lowdown on the Low End“. Aufgenommen im legendären „Sound City Studio“ in Los Angeles, kommen hier einige der einflussreichsten Bassisten der Gegenwart zu Wort und erzählen ihre Geschichte mit dem Fender Precision Bass.

Zu den Highlights gehören:
- Lee Sklar, Freddie Washington und Bob Glaub im Gespräch mit Drummer Steve Ferrone
- Geezer Butler und Nate Mendel über ihren Signature-Sound und legendäre Aufnahmen
- Matt Freeman und Justin Bivona in einer gemeinsamen Jam-Session
- Tal Wilkenfeld über den Einsatz seltener Vintage-P-Bässe im Studio
Was werden die „75 Fender Jahre Precision Bass“-Modelle kosten?
Die neuen Modelle erscheinen weltweit in limitierter Auflage. Die europäischen Preise liegen bei:
- American Vintage II 1951 Precision Bass: 3.149,- Euro
- American PJ Bass: 2.999,- Euro
- Player II Precision Bass: 1.149,- Euro
Fazit: Mit der bemerkenswerten Jubiläumsserie feiert Fender nicht nur die Geschichte seines Precision Bass-Modells, sondern macht auch deutlich, warum der Fender P-Bass auch 75 Jahre nach seiner Einführung nach wie vor zu den wichtigsten Bassgitarren weltweit zählt. Happy Birthday, Precision Bass!!!
