Guitar Summit 2026: Melofty Axom Max Audio Processor – die neue Modeling-Generation?

Rechtzeitig zur Guitar Summit 2026 kommt ein neuer Stern am fernöstlichen Herstellerhimmel zum Vorschein und präsentiert einen Modeling-Amp mit erstaunlichem Funktionsumfang. Das Melofty Axom Max wird vom chinesischen Hersteller als Hybrid Audio Processor beworben und kombiniert Amp- und Instrumenten-Modeling, Multieffekte, Synthesizer und Audio-Interface in einem leistungsstarken Floorboard. Mit an Bord sind außerdem eine eigene Amp-Capturing-Technologie und ein KI-gestützter Tonassistent zum Erstellen von Bass- und Gitarrensounds.

Bildquelle: Melofty Audio

Einmal alles, bitte – was kann das Melofty Axom Max?

Das Axom Max präsentiert sich als leistungsstarker Modeling-Amp mit aktuell über 400 Verstärkermodellen, 200 Boxen und 130 Effekten. Alle Funktionen können über ein 7″-Farb-Touchdisplay und mit neun frei konfigurierbaren Fußschaltern plus Onboard-Expression-Pedal verwaltet werden. Zusätzlich lässt sich das Axom Max per Controller-Software über Mac und PC oder via Bluetooth mit Mobilgeräten steuern. Neben seiner primären Funktion als Modeling-Amp und Multieffektgerät kann das Melofty Axom Max auch als Audio-Interface und Stereo-Looper verwendet werden.

Mit dem DeepSynth™ Instrument Modeling wird das Axom Max zum Gitarren-Synthesizer

Dank einer eigens entwickelten Instrument-Modeling-Technologie namens DeepSynth soll das Axom Max Gitarren- oder Basssignale ohne zusätzlichen MIDI-Pickup analysieren und in „Echtzeit“ umwandeln. So wird die Gitarre wahlweise zum Synthesizer, zur Orgel oder zur Orchestersektion. Hierfür stehen aktuell über 50 Synth-Sounds und über 70 virtuelle Instrumente zur Auswahl.

Bildquelle: Melofty Audio

MFIM Tone Captures – der nächste Amp-Capturing-Standard?

Und als wäre das nicht schon genug, kommt Melofty gleich noch mit einer eigenen Amp-Capturing-Technologie um die Ecke. Unter der vollmundigen Bezeichnung „Multidimensional Fusion Inverse Modeling“ verspricht der Hersteller akkurate digitale Abbildungen von Amps oder Pedalen, die sich über eine Cloud-Library hochladen und teilen lassen. Fans des Neural Amp Modelings können sich außerdem über eine Unterstützung des NAM-2-Formats freuen.

Per KI-Prompt zum Traum-Sound

Wer auf der Suche nach dem richtigen Sound eine Abkürzung nehmen möchte, kann mit dem Melofty Axom Max auch „reden“. Per KI-Prompt ist es über die Mobile-App z. B. möglich, einen „’80s british rock overdrive tone“ zu bestellen, der daraufhin automatisch als Preset erstellt wird. Einfacher geht’s nicht.

Konnektivität

Das Melofty Axom Max verfügt über zwei unabhängige Signalwege, die mit bis zu neun Effektblöcken bestückt werden können. Wer also auf Stereo-Sounds verzichten kann, könnte sich das Axom Max durchaus mit dem Bassisten teilen. Ausgegeben werden die beiden Wege wahlweise via Klinken- oder XLR-Out. Hinzu kommen je ein FX-Loop. Als Inputs stehen ein Klinkeneingang, ein XLR-/Klinke-Kombieingang und ein Anschluss für ein Expression-Pedal bereit. Selbstverständlich kann das Axom Max auch via MIDI gesteuert oder über Kopfhörer betrieben werden.

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Mehr Informationen

Preise und Verfügbarkeit

Der Melofty Axom Max Audio Processor soll bei Thomann für 1.299 Euro erhältlich sein und kann beim Guitar Summit auf Ebene 0 am Stand 070 begutachtet werden.

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Weitere Informationen: https://www.meloftyaudio.com/

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