Der US-DJ und Produzent Diplo hat sich deutlich zur Rolle von künstlicher Intelligenz in der Musikproduktion geäußert und sorgt damit für Diskussionen.

Wesley Pentz, alias Diplo, spielt seit Jahren in der obersten Liga des US-Musikbusiness mit. Nun äußert sich der US-DJ und Produzent auf der Plattform X zum Thema künstliche Intelligenz. Seiner Meinung nach sollten alle Musiker, die KI kritisch sehen, ihre Haltung dazu überdenken. Wer sich nicht anpasst, werde langfristig Schwierigkeiten haben, in der Branche zu bestehen. Zugespitzt formuliert: Man müsse sich weiterentwickeln oder sich einen anderen Job suchen.
„Ich kann mir mit KI die beste Stimme erzeugen. […] Pass dich an oder gib auf und werde Uber-Fahrer.“
– Diplo (sinngemäß nach MusicRadar)
Diplo beschreibt, dass er KI bereits aktiv in seinem kreativen Prozess nutzt. Besonders hebt er hervor, dass sich Gesangs-Stimmen inzwischen künstlich erzeugen lassen und zwar auf einem Niveau, das für ihn in vielen Fällen einer herkömmlichen Gesangsaufnahme sogar überlegen sei. Er könne sich „die beste Stimme“ für einen Song generieren und sei dadurch weniger abhängig von Sängerinnen.
Gleichzeitig sieht er KI nicht ausschließlich als Ersatz, sondern auch als Werkzeug. Sie könne beim Songwriting helfen, Ideen liefern oder als Ausgangspunkt für Produktionen dienen. Dennoch macht seine Aussage deutlich, wie stark sich Produktionsprozesse gerade verändern.
„Man kann KI nicht aufhalten. Man muss einfach versuchen, jetzt das Beste daraus zu machen und darin richtig gut zu werden. Alles andere ist Zeitverschwendung.“
– Diplo (sinngemäß nach MusicRadar)
Seine Aussagen zeigen deutlich, wie stark sich Produktionsprozesse aktuell verändern. KI ist für Diplo nicht mehr ein Zukunftsthema, sondern bereits Teil der Gegenwart und wer sich komplett dagegenstellt, riskiert, den Anschluss zu verlieren.
























