Arturia legt das AudioFuse Studio neu auf: Rev2 des umfangreich ausgestatteten Desktop-Audiointerfaces bietet vier überarbeitete Preamps, 18 Ein- und 20 Ausgänge, analoge Inserts, optimiertes Bluetooth sowie umfangreiche Monitoring-Funktionen.

Ein großes Softwarepaket ist ebenfalls dabei – und sogar ein individuelles Messzertifikat liegt jedem Gerät nun bei!
Deluxe Tabletop Device
Die vier Mikrofon-, Line- und Instrumenteneingänge sollen mit bis zu 72 dB Gain bei einem EIN von −129 dBu besonders leise Signale sauber verstärken. Damit eignet sich das Interface grundsätzlich für pegelschwache dynamische Mikrofone und passive Bändchenmikrofone.
Jeder Kanal verfügt über eigene Bedienelemente und einen analogen Insert. Die Wandlung erfolgt mit maximal 24 Bit und 192 kHz, ferner nennt der Hersteller für die Vorverstärker einen Dynamikumfang von 119 dB.
Viele analoge und digitale Anschlüsse
Neben vier Combos stehen außerdem weitere vier Line-Eingänge zur Verfügung. Die Eingänge 5 und 6 lassen sich auch als Phono-Eingang inklusive RIAA-Vorverstärkung verwenden – praktisch zum direkten Anschließen eines Plattenspielers.
Ausgangsseitig bietet das AudioFuse Studio Rev2 zwei schaltbare Monitorpaare, zwei unabhängige Kopfhörerausgänge sowie zwei zusätzliche Line-Ausgänge mit Reamping-Funktion. Gitarren- oder Bassspuren lassen sich ohne zusätzliche Reamping-Box wieder auf Instrumentenpegel ausgeben und durch Verstärker oder Pedale schicken.
Zur digitalen Ausstattung gehören ADAT I/O mit bis zu acht Kanälen, koaxiales S/PDIF, Wordclock sowie MIDI. Die Verbindung zum Computer erfolgt über USB-C, wobei das Interface auf USB 2.0 basiert. Ein integrierter USB-Hub erweitert die Anschlussmöglichkeiten zusätzlich. Damit empfiehlt sich das Interface als hochwertiges Studio-Frontend – ähnlich wie das Harrison Flex-10, der SSL BiG SiX oder auch der neue Focusrite ISA C8X.

Harrison bringt mit dem Flex-10 ein ungewöhnlich analog gedachtes Desktop-Interface: große Regler, echte Filter, Inserts und H-Drive-Sättigung statt Software-Mixer und Menü-Marathon. Dazu kommen ADAT, 192 kHz und zwei kräftige Preamps. Retro-Charme mit modernem Unterbau?

Der Achtfach-Vorverstärker wird zum analogen 8-In/16-Out-Audiointerface und damit zur vielseitigen Studiozentrale, deren Monitor-Controller sogar Setups bis 7.1.4 bedient. Class-Compliant gelingt der Einstieg unkompliziert – und preislich bleibt das Ganze ebenfalls halbwegs im Rahmen. Schauen wir uns das ISA C8X im Detail an!

Big, bigger – BiG SiX ist da! Das neue Mischpult bietet mehr Preamps, mehr Kanäle, mehr EQ – und ein 16-In/16-Out USB-C Audiointerface! JETZT VOLLSTÄNDIGER TEST!
Bluetooth und umfangreiches Monitoring
Das überarbeitete Bluetooth-Modul unterstützt aptX, aptX HD, aptX Low Latency und AAC. Dadurch können beispielsweise Referenztracks direkt vom Smartphone oder Tablet über das Interface wiedergegeben werden.
Die Monitoring-Sektion erlaubt die Kontrolle zweier Lautsprecherpaare sowie zweier Kopfhörermischungen mit unabhängig wählbaren Quellen, eigenen Pegelreglern und Anzeigen. Für latenzarmes Direct Monitoring stehen interne Mixer zur Verfügung.
Fettes Software-Paket und Control-Center-Update
Zum Lieferumfang gehört die AudioFuse Creative Suite mit verschiedenen Effekten und Instrumenten aus Arturias Software-Katalog. Enthalten sind:
- Analog Lab Intro
- Pre 1973
- Pre V76
- Pre TridA
- Comp FET-76
- Comp DIODE-609
- Delay TAPE-201
- Filter MINI
- Rev PLATE-140
- Chorus JUN-6
- Phaser BI-TRON
Parallel zur neuen Hardware veröffentlicht Arturia das AudioFuse Control Center 2.5.0. Die Software bringt eine Import- und Exportfunktion für Presets auf alle bisherigen AudioFuse-Interfaces. Besitzer des AudioFuse Studio Rev1 und Rev2 erhalten außerdem ein überarbeitetes Clock-Management, flexiblere Ausgangsroutings und erweiterte Monitoring-Optionen für digital angeschlossene Lautsprecher.
Arturia AudioFuse Studio Rev2 – Highlights
- Desktop-Audiointerface mit 18 Eingängen und 20 Ausgängen
- vier optimierte DiscretePRO-Mikrofonvorverstärker
- bis zu 72 dB Gain und −129 dBu EIN
- AD/DA-Wandlung mit maximal 24 Bit und 192 kHz
- insgesamt acht analoge Eingänge
- Phono-Eingang mit RIAA-Vorverstärkung
- vier analoge Inserts
- zwei Monitorpaare und zwei unabhängige Kopfhörerausgänge
- zwei zusätzliche Ausgänge mit Reamping-Funktion
- ADAT, S/PDIF, Wordclock und MIDI
- überarbeitetes Bluetooth-Modul
- integrierter USB-Hub
- AudioFuse Creative Suite im Lieferumfang
- Metallgehäuse für den Desktop
























