Akai Professional legt die MPC Live III als Retro-Version neu auf. Technisch bleibt offenbar alles beim bekannten aktuellen Modell, optisch geht es aber deutlich zurück in Richtung der klassischen MPC-Maschinen der späten Achtziger. Die neue Akai MPC Live III Retro kombiniert also moderne Standalone-Power mit Vintage-Farbgebung, klassischem Akai-Look und einem Layout, das bewusst an die frühen MPCs erinnern soll.

Unter der Haube arbeitet weiterhin die aktuelle MPC-Plattform mit Gen-2-8-Core-Prozessor, 8 GB RAM, 128 GB internem Speicher und MPC3 OS. Laut Akai lassen sich bis zu 32 Plug-in-Instanzen gleichzeitig nutzen, dazu kommen 16 Audiospuren, Clip Matrix, 16-Step-Sequencer, Super Timestretch, Pro Stems Separation und erweiterte CV-Funktionen.
Besonders spannend bleiben die MPCe-Pads mit 3D-Sensing. Diese gehen über klassisches Aftertouch hinaus und ermöglichen unter anderem X/Y-Steuerung, dynamische Note-Repeats, Sample-Blending und artikulationsabhängiges Spielen pro Pad.
Auch beim mobilen Einsatz bleibt die MPC Live III Retro gut ausgestattet: eingebauter Akku mit bis zu vier Stunden Laufzeit, integrierte Stereo-Lautsprecher, internes Mikrofon und Standalone-Betrieb ohne Rechner.
Anschlusstechnisch gibt es zwei XLR/TRS-Combo-Eingänge, sechs Line-Ausgänge, acht CV/Gate-Ausgänge, zwei bidirektionale MIDI-Ports, USB-C mit 24 Audiokanälen, Wi-Fi, Bluetooth sowie direktes iPhone-Sampling per USB-C.

Zum Lieferumfang gehört außerdem das MPC3 Pro Pack mit AIR Reverb Pro, AIR Visual EQ4, AIR Fabric Select, AIR Utility, Clip Launch mit Matrix- und Clip-Edit-Modus, Follow Actions, Ableton-Live-Set-Import, erweiterten CV-Funktionen sowie Super Timestretch und Pro Stems Separation. Ableton Control Mode wird ebenfalls über USB-C unterstützt.
Die Akai Professional MPC Live III Retro ist ab dem 28. Mai 2026 erhältlich und kostet 1.699 US-Dollar beziehungsweise 1.649,99 Euro UVP. Wer also schon länger mit einer modernen MPC liebäugelt, aber den nüchternen Look der aktuellen Geräte etwas zu sehr nach Workstation findet, bekommt hier die schönere Variante derselben Maschine.
























Andreas sagt:
#1 - 31.05.2026 um 15:55 Uhr
Die NI Maschine MK3 landete bei mir recht schnell in der Ecke, weil es mir zu kompliziert war und mich die Bindung zum PC gestört hat. Dann habe ich mir den Roland mc 707 geholt und festgestellt, dass ich gar keine Ideen entwickeln konnte... Nun bin ich immer am grübeln, ob ich mir noch eine mpc kaufen sollte um wirklich alle Modelle mal unter den Finger gehabt zu haben und auszuschließen, dass ich so ein Teil wirklich brauche... Ich bin mal gespannt, ob es bald einen mpc one Nachfolger gibt. Irgendwie finde ich diese retro Designs aber auch recht anziehend. Hat halt dann nicht jeder, wobei ich das gar nicht mal so retro finde.. Ist halt grau statt schwarz... In den 80ern gab es auch schon schwarze Geräte :D
MartY ATARI sagt:
#1.1 - 01.06.2026 um 11:57 Uhr
ja, aber die alten mpcs und Racksampler hatten ab 1987 bis 1999 diesen typischen Look. sehr praktisch. einen akai Racksampler dieser ära ist auf Fotos und Videos sehr schnell identifiziert! ich hab die Key 37 seit einem Jahr und bin froh! könnte sein, dass kein Nachfolger kommt. die lives und die XL sind mit viel zu teuer. ausserdem finde ich das breitbildformat unpassend und hässlich.
Antwort auf #1 von Andreas
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