Mit der Ovation Viper IV-DTD-G in Blue Burst und der Viper IV-1-G in Honey Burst legt der zur Kamann-Gruppe gehörende Hersteller aus New Hartford anlässlich des 60-jährigen Firmenjubiläums das kultige Solid-Body-Modell Viper in zwei modernisierten Fassungen neu auf. Die Auflage ist dabei strikt auf jeweils 60 Exemplare weltweit begrenzt.

Vom Klassiker zur modernisierten Neuauflage
Ovation, 1966 von Charles Kaman gegründet, gilt als Vorreiter im Bereich der Roundback-Korpus-Akustikgitarren und hat hier zweifellos Maßstäbe gesetzt. Allerdings fertigte der Hersteller über die Jahre immer wieder auch elektrische Gitarren, so auch die Viper, die Mitte der Siebzigerjahre veröffentlicht wurde.
Die Neuauflagen verstehen sich jedoch nicht als Nachbauten des Originals, das es immerhin bis in die Sammlung des Nation Music Museums in den USA gebracht hat. Vielmehr sieht der Hersteller die beiden neuen Modelle als modernisierte Weiterentwicklungen. Der leichte Single-Cut-Korpus verfügt über eine eigenständige, ergonomische Formgebung, die sich irgendwo zwischen Paula und Tele bewegt. Unter Einsatz moderner Bauteile will Ovation ein vielfältiges Klangspektrum erzielen und gleichermaßen Musiker auf der Bühne und im Studio ansprechen. Stegkonstruktionen von Babicz sollen durch eine erhöhte Kontaktfläche mit dem Korpus für eine besonders intensive Schwingungsübertragung sorgen.

Korpus, Babicz-Hardware und Lace-Sensor-Humbucker
Beide E-Gitarren setzen auf einen massiven, jedoch schlanken Korpus und einen vierfach verschraubten Ahornhals. Die Viper IV-DTD-G verfügt über einen Korpus aus Lindenholz mit Ahorndecke, ein Schlagbrett und eine feste Brücke aus dem Hause Babicz (Fixed 6). Sie soll laut Hersteller Musiker ansprechen, die Wert auf hohe Stimmstabilität legen. Im Unterschied dazu besteht der Korpus der Viper IV-1-G aus Erle und trägt ebenfalls ein Schlagbrett. Hier kommt das Vibratosystem Babicz FCH-2 Point Full Contact Tremolo zum Einsatz.

Beide Gitarren vertrauen auf eine Mensur von 25,5″, ein Griffbrett aus Java-Palisander mit 24 Bünden und einen Sattel aus Black Tusq. Die ölgekapselten Mechaniken stammen von Ovation selbst. In beiden Modellen kommen zwei US-amerikanische Hot Gold Dually Humbucker von Lace Sensor zum Einsatz. Sie werden per Toggle-Schalter angewählt und über globale Lautstärke- und Tonregler kontrolliert. Per Push-Pull-Funktion lässt sich zudem ein Coil-Split aktivieren, der die Klangvielfalt erweitert.
Was kosten die limitierten Ovation-Viper-Modelle?
Die streng limitierten Modelle Viper IV-DTD-G und Viper IV-1-G sind ab sofort im Musikhaus Thomann zu einem Preis von 1.194 Euro inklusive Gigbag bestellbar. Die Lieferzeit beträgt ein bis zwei Wochen, allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Beide Instrumente sind ausschließlich für Rechtshänder erhältlich. Spannend dabei: Der Hersteller stellt bereits jetzt in Aussicht, dass Ovation plant, weitere ältere Instrumente in limitierter Auflage verfügbar zu machen.
Weitere Informationen unter: https://ovationguitars.com/en/products?productEntityIds=28852,28853
























